28. Februar 2016

Rezension zu "Hinten sind Rezepte drin" von Katrin Bauerfeind


Ein Buch voller Klischees...

© Fischer Taschenbuch


Titel: Hinten sind Rezepte drin - Geschichten, die Männern 
         nie passieren würde
Autorin:Katrin Bauerfeind
Seiten:224
Genre:Sachbuch
Reihe:Nein

gelesenes Format:Paperback




„Kann ich emanzipiert sein und trotzdem ohne Unterwäsche in die Stadt? Bin ich schon eine moderne Frau, nur weil ich nicht kochen kann? Kriege ich in einer Beziehung auch Treuepunkte? Muss es in Frauenbüchern eigentlich immer um Männer, Mode und Cellulite gehen? Wenn Sie solche Fragen mögen, werden Sie in diesem Buch viel Spaß haben. Klar, für den Preis dieses Buchs können Sie sich auch einen dünnen Thomas Mann kaufen oder zwei Hemingways, also echte Nobelpreisträger, oder eine gebrauchte Bibel, also praktisch das Wort Gottes, aber überall da steht wenig über Frauen, und schon gar nichts Lustiges oder nicht viel Wahres …“ (Quelle:http://www.fischerverlage.de/buch/hinten_sind_rezepte_drin/9783596033966)



Auf dem Cover lächelt uns die Autorin Katrin Bauerfeind persönlich offen entgegen. Zwischen ihren Beinen befindet sich ein Kaktus. Dieses Bild fand ich direkt sehr amüsant und auch der Titel „Hinten sind Rezepte drin- Geschichten, die Männern nie passieren würden“ sprach mich an. Ich hatte die Erwartung ein sehr lustiges Buch zu lesen. Dass es in die Kategorie der Sachbücher eingeordnet wurde fand ich zunächst etwas irritierend, aber nicht weiter tragisch.

Inhaltlich beschreibt die Autorin in den einzelnen Kapiteln verschiedene Geschichten aus ihrem eigenen Alltag und berichtet über unterschiede und Problematiken zwischen Männern und Frauen. Diese werden allerdings meist sehr klischeehaft und überspitzt dargestellt.
Man sollte das Buch also nicht allzu ernst nehmen und es eher mit einem Augenzwinkern lesen. Das Buch enthält einiges an Humor und ich musste an vielen Stellen schmunzeln, an ein paar sogar herzhaft lachen.

Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig, sodass sich das Buch angenehm lesen lässt. Die einzelnen Kapitel sind alle relativ kurz und schnell zu lesen. Ich empfehle bei diesem buch allerdings, es nicht am Stück, sondern nur häppchenweise zu lesen. Ich habe einiges am Stück gelesen und habe dabei gemerkt wie der Humor zunehmend abflachte, einfach weil ich mich dran gewöhnt habe. Thematisch fand ich die Kapitel mal besser und mal schlechter. Ich glaube da hat jeder einfach auch einen anderen Geschmack.
Was mir an dem Buch nicht so gut gefiel, war dass ich keinen wirklichen roten Faden gefunden habe, an dem ich mich orientieren konnte. Die Klischees wurden manchmal nur angerissen, manchmal zu ausführlich beleuchtet und es wirkte auf mich insgesamt eher wie eine Aneinanderreihung von verschiedenen Themen.



Ein nettes Buch für zwischendurch, dass den Leser amüsiert und zum Lachen bringt, wenn man es portioniert genießt.


Leider nur 3 von 5 möglichen Büchern  :/



Mehr Infos und eine Leseprobe findet ihr hier.

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