1. Februar 2016

Rezension zu „Junge Geheimnisse“ von Eike Ruckenbrod

Familiengeheimnisse und verwirrte Gefühle
© bookshouse Verlag



Titel: Junge Geheimnisse
Autor:Eike Rickenbrod
Seiten: 144
Genre: Jugend, Liebe
Reihe: Nein

gelesenes Format: E-Book
Schon vor der ersehnten Reise nach Schottland beginnt für die 14-jährige Pia der pure Albtraum. Dass sich das Traumschloss dann auch noch als heruntergekommen und unheimlich herausstellt, hält Pia und ihre Freundin Vanessa aber nicht davon ab, über den tödlichen Reitunfall von Cameron Nachforschungen anzustellen. Hat die kurz vor dem Wahnsinn stehende Tante Agathe etwas damit zu tun? Oder die hinterhältige Rachel?
Wird es den Mädchen mithilfe von Ryan und Aidan gelingen, lang verschwiegene Geheimnisse aufzudecken, während Vanessa und Aidan sich nahekommen? Und gibt die Ähre der Hoffnung Pia genug Kraft, um sich ihren Problemen zu stellen?
(Quelle: http://www.buecher.bookshouse.de/)

Ich habe gut und schnell in die Geschichte rein gefunden, wobei aber schon das erste Kapitel thematisch zum Nachdenken sehr schockierend war. Man musste erstmal schlucken. 
Das Buch hat einen durchweg sehr angenehmen Schreibstil, sodass es sich schnell und flüssig lesen lässt.
Beim Lesen konnte ich die Gefühlslage der beiden Protagonistinnen gut nachfühlen und war stets gespannt wie es wohl weitergeht. Die beiden Hauptcharaktere Pia und Vanessa unterscheiden sich dabei schon sehr in ihren Charakterzügen. Vanessa ist eher aufgeschlossen und locker, Pia eher zurückgezogen, schüchtern und verkrampft.

In Schottland angekommen trifft man im Buch auf eine weitere, wie ich finde sehr geniale Person: Tante Agathe! Sie ist verwirrt und leidet sehr unter dem mysteriösen Tod ihres Sohnes.
Ich finde sie ist einfach genial in ihrer Art. Distanziert, leicht kühl…das macht sie interessant. Auch die Wandlung im Laufe der Geschichte unterstreicht die Einmaligkeit ihres Charakters.
Das Buch ist mit  145 Seiten sehr kurz. Die Story ist inhaltlich rund und gut durchdacht. Ich mochte die Beschreibungen der Landschaften und der Orte sehr und hätte mir noch mehr füllende Szenen gewünscht, um die Protagonistinnen noch besser kennen zu lernen. 
Was ich beim Lesen etwas nervig fand, war die übertriebene Jugendsprache, da in jedem 3. Satz  „krass, geil, mega“ vorkam. Eine normale Sprache hätte mir da besser gefallen.
Mut Dinge anzugehen und sich damit auseinanderzusetzen ist die Botschaft dieses Buches und sie kommt, wie ich finde gut rüber.


Für die Zielgruppe ab 12 Jahren ist das Buch gut geeignet. Ich fand es gut zu lesen und kann es für diese Zielgruppe nur weiterempfehlen.
  
Ich vergebe 4 von 5 möglichen Büchern.

   




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