9. März 2016

Rezension zu "Zwei für immer" von Andy Jones

Eine Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen, die mich leider nicht ganz mitgerissen hat...


   
© Rütten & Loening/ Aufbau Verlag


Titel: Zwei für immer
Autor: Andy Jones
Seiten: 432
Genre: Roman

Reihe: Nein

gelesenes Format: gebundrn



„Als er Ivy begegnet, ist Fisher wie vom Blitz getroffen, und bald ist er sich sicher, dass aus der Sache etwas werden könnte. Noch weiß keiner der beiden, dass die Entscheidung über ihre Zukunft längst gefallen ist: Ivy ist schwanger. Doch während das neue Leben in Ivy heranwächst, muss sich Fisher um seinen schwer erkrankten Freund El kümmern. Und Ivy und Fisher sind immer noch damit beschäftigt, sich kennenzulernen. Denn es ist eine Sache, sich zu verlieben – miteinander zu leben ist eine ganz andere Geschichte …“ (Quelle:http://www.aufbau-verlag.de/index.php/literatur-unterhaltung/frauenromane/zwei-fur-immer.html )



Das Cover mit dem satten rot und den zarten Blumen hat mich direkt angesprochen, weil es irgendwie harmonisch und nicht so aufdringlich gewirkt hat. Und auch der Klappentest ließ für mich vieles auf eine spannende und vor allen sehr schöne Geschichte schließen, die sich zwischen den Buchdeckeln verbirgt.
Leider wurde ich diesbezüglich beim Inhalt etwas enttäuscht. Doch zunächst das Positive. Ich fand es bei diesem Buch richtig klasse, dass es aus der Sicht des männlichen Protagonisten geschrieben wurde. Dadurch schafft der Autor eine Perspektive, die in romantischen Büchern nicht sehr häufig auftritt. Ich fand das sehr interessant und konnte so endlich mal in die Gedanken- und Gefühlswelt eines Mannes eintauchen.
Der einfache und flüssige Schreibstil ermöglichte zudem ein wirklich angenehmes Lesen. Ich kam am Anfang gut in die Geschichte rein und kam mit dem Buch schnell voran.


Vom Charakter her mochte ich Fisher, die männliche Hauptfigur einfach traumhaft toll. Er war wirklich so, wie man sich als Frau einen Traummann vorstellt. Er ist so fürsorglich und liebevoll zu seiner Frau und steckt so einiges ein. 

Seine Frau Ivy hingegen mochte ich überhaupt nicht. Sie war mir von Beginn an direkt eher unsympathisch und ihre gefühlskalten Reaktionen auf Fisher verstärkten dieses Gefühl einfach immer noch mehr. Erst zum Ende hin hat sie sich Fisher und damit auch dem Leser gegenüber etwas geöffnet und so erfuhr man etwas von ihrer Vergangenheit, die ihr Verhalten ein bisschen erklärt. Diese Erklärungen kamen für mich persönlich aber ein bisschen zu spät.Von der Story her hat mir das Buch eigentlich ganz gut gefallen. Besonders der Handlungsstrang über Fishers kranken Freund El hat für mich das Buch spannend und interessant gemacht, weil es einfach emotional und tiefgründig war. Diese Emotionen kamen für mich zwischen Fisher und Ivy einfach überhaupt nicht rüber. Auch Schicksalsschläge und das Ende des Buches änderten daran irgendwie nicht so viel.
Das Ende war für mich sehr überraschend und leider nicht so wie ich es mir gewünscht habe.


Ein Buch, das sich aufgrund des Schreibstils sehr gut lesen lässt und aus einer interessanten Perspektive erzählt wird. Die weibliche Hauptfigur ist mir aber leider einfach zu unsympathisch gewesen. Fisher hingegen ist ein echter Traummann :) 



Ich vergebe leider nur 3 von 5 möglichen Büchern :/

  


Möchtet ihr mehr Infos und eine Leseprobe zum Buch? Die findet ihr hier.   



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