16. März 2016

Rezension zu „Das Jahr, in dem ich dich traf“ von Cecelia Ahern

Ein Jahr voll Freundschaft, Selbstfindung und ein kleines bisschen Liebe…
© FISCHER Taschenbuch


Titel: Das Jahr in dem ich dich traf
Autor: Cecelia Ahern
Seiten: 400
Genre: Roman
Reihe: Nein



gelesenes Format:Taschenbuch

„Vier Jahreszeiten voller Aufbruch, Freundschaft, Liebe und Hoffnung.
Jasmine liebt ihre Schwester und ihre Arbeit. Als sie für ein ganzes Jahr freigestellt wird, weiß sie überhaupt nicht mehr, was sie tun soll – und wer sie eigentlich ist.
Matt braucht seine Familie und den Alkohol. Ohne sie steht er vor dem Abgrund.
An Silvester kreuzen sich die Wege von Jasmine und Matt, und zwar absolut unfreiwillig. Doch dann beginnt ein Jahr voll heller Mondnächte, langer Gartentage und berührender Überraschungen. Ein Jahr, das alles verändert.“



Dieses Buch viel mir neulich in die Hände und gefiel mir eigentlich von der Aufmachung und vom Klappentext her ganz gut. Ich habe bereits Bücher von der Autorin gelesen und war nun sehr gespannt, was mich in diesem Buch erwarten würde.

Das Cover fand ich schön gestaltet. Es wirkte sehr dezent und gerade das machte mich neugierig.

Ich bin relativ zügig mit dem Buch warm geworden, was vermutlich an Cecelia Aherns tollem Schreibstil liegt. Wobei ich schon sagen muss, dass dieses Buch anders ist als die anderen, die ich bisher von ihr gelesen habe. Das war schon irgendwie ungewohnt. Insgesamt hat mich dieses Buch ziemlich verwundert.
Ich habe mir von diesem Buch vor allem, vielleicht gerade auch wegen dem Titel, eine Liebesgeschichte erwartet und war nun umso überraschter, dass die Liebe in diesem Buch nur eine kleine Rolle gespielt hat. Zudem ich es nicht schlimm gefunden hätte, wenn es diese Liebesgeschichte im Buch nicht gegeben hätte. Die Story hat das meiner Meinung nach nicht gebraucht.
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Jasmin geschrieben, wodurch man sich ganz gut in sie hineinversetzen konnte. Als Hauptcharakter war sie mir leider nicht sympathisch genug. Irgendetwas hat mir da noch gefehlt. Was ich merkwürdig fand, ist dass es im Buch Szenen gibt, wo Jasmine Matt beobachtet und über ihn spricht und ihn dabei Siezt. Das ist vermutlich ein Übersetzungsfehler aus dem Englischen. Für mich hat das dennoch einen Einfluss auf mein Lesegefühl, denn es wirkte irgendwie schon etwas befremdlich und distanziert.
Im Laufe der Geschichte lernt man als Leser noch weitere Figuren, wie Heather und Matt kennen.
Ich fand Heather absolut toll! Sie war mein Lieblingscharakter! Heather hat das Down Syndrom und hat einen absolut genialen Charakter! Sie ist so liebevoll und ehrlich, dass fehlt so vielen Menschen!
Matt hingegen musste mich erst im Laufe der Geschichte von sich überzeugen. Zum Ende hin ist ihm das auch glücklicherweise gelungen.

Was mir in diesem Buch sehr gut gefallen hat war die Aufteilung des Buches in die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter und die jeweiligen Beschreibungen von Jasmines Garten zu diesen Zeiten. Das war wirklich sehr schön und sehr detailliert, sodass ich mir alles super gut vorstellen konnte.
Außerdem gefällt mir die Entwicklung von Jasmine, die sie im Laufe des Buches macht. Sie findet mehr und mehr zu sich selbst und entdeckt sich selbst neu.
Von der gesamten Story her konnte mich dieses Buch aber leider nicht überzeugen, dazu fehlten mir einfach der Tiefgang und die wirklich großen Emotionen.
Im Vergleich zu den anderen Büchern von Cecelia Ahern hat mich dieses Buch leider ziemlich enttäuscht. Es hat mich nicht mitreißen und packen können. Dazu haben mir einfach die tiefen Emotionen gefehlt. Die anderen Bücher von ihr finde ich deutlich besser.

Ich vergebe leider nur 2 von 5 möglichen Büchern. Schade, denn andere Bücher von ihr sind deutlich besser :(

 



1 Kommentar:

  1. Hallo Sabrina,
    ich habe das Buch eigentlich sehr gerne gemocht! Trotzdem kann ich die Punkte, die du ansprichst verstehen! Auf jeden Fall hat mich Cecelia Aherns Schreibstil wieder für sich eingenommen! :-) Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Johnni von Unendliche Geschichte

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