18. März 2016

Rezension zu "Schwarze Stunde" von Christine Feher


Schwarze Stunde- eine verbotene Liebe

© Random House- cbt Verlag


Titel: Schwarze Stunde
Autor: Christine Feher
Seiten: 336
Genre:Jugendthriller
Reihe: Nein


gelesenes Format: Broschiert


Zwölfte Klasse, Studienfahrt. Eine Schülerin fehlt, als alle am Frühstückstisch sitzen: die gerade 18 gewordene Valerie, der man nachsagt, zwischen ihr und dem Englisch-Referendar Corvin Schwarze sei was am Laufen. Da kommt die Polizei in den Raum: Valerie wurde schwer verletzt gefunden – jemand hat sie von einer Klippe gestürzt. Aber wer? War es ihr Ex-Freund Manuel, der nie über die Trennung hinwegkam? Ihre Freundin Alena, die ihr die Heimlichtuerei verübelt? Die Klassenlehrerin Frau Bollmann, die selbst in Corvin Schwarze verliebt war? Oder etwa Corvin selbst, der nicht akzeptieren wollte, dass Valerie Abstand von ihm suchte? (Quelle: http://www.randomhouse.de/ebook/Schwarze-Stunde/Christine-Feher/e358171.rhd )


Ich habe mal wieder in einem kleinen Bücheroutlet gestöbert und bin dabei auf verschiedene cbt Jugendthriller gestoßen. Dieser hier gehörte auch zu meiner Ausbeute.
Das Cover legte nahe, dass die Story wohl mit Schule zu tun hat, und da mir diese Zeit noch nicht ganz fern ist war ich neugierig, was dieses Buch zu bieten hat. 
Man findet an sich gut in die Geschichte rein und kann auch während des Storyverlaufes gut folgen. Die Protagonistin Valerie war mir eigentlich ziemlich sympathisch, auch wenn ich sie manchmal nicht so recht verstehen konnte.Ich habe manchmal beim Lesen echte Aggressionen bekommen weil ich nicht verstehen konnte, dass sie so vieles mit sich hat machen lassen ohne sich groß zu wehren. 
Aber naja, wer kennt das nicht? Das ist wie in so Horrorfilmen wo man als Zuschauer förmlich schreit "Geh da nicht rein, das ist eine Falle!"
In dem Buch gibt es noch einige andere Charaktere, die allesamt
 sehr gut und differenziert dargestellt 
wurden und in sich auch sehr authentisch waren. 

Spannung gab es in dem Buch mal mehr und mal weniger, doch das hat mich nicht so sehr gestört.
Die Schussszene des Buches war für mich nicht so überraschend, da man sich denken konnte was passieren würde, zumindest so ungefähr.
Ich hätte mir noch ein weiteres Kapitel gewünscht, in dem noch ein kleiner Ausblick in die Zukunft gegeben wird, aber das ist Geschmackssache.
Das Buch ist gut und flüssig zu lesen und man kann sich relativ gut in die Personen einfühlen.
Was ich etwas unglücklich fand, ist, dass auf den ersten Seiten die letzte Szene stand. Allerdings fehlte da der entscheidende Satz. Und ich war einfach zu neugierig :D Und nur 3 Sekunden später wusste ich durch nachschauen wer es war :D
Also wenn ihr das Buch lest kann man die Anfangsszene auch überspringen.



Ich fand das Buch wirklich gut zu lesen und auch die Handlung war interessant :) Aber tut euch selbst den Gefallen und seid nicht so neugierig wie ich :P 
Das Buch ließ sich allerdings trotz Kenntnis des Täters sehr gut lesen. Das Wissen hat nicht so groß behindert. 


Ich vergebe 4 von 5 möglichen Büchern.

    


Wollt ihr weitere Infos zum Buch? Dann findet ihr sie hier.

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