20. April 2016

Rezension zu „Die Ungehörigkeit des Glücks“ von Jenny Downham

Drei Generationen, drei Lebenswelten- und Geschichten, die alle miteinander vereint sind…
© Random House- C.Bertelsmann Verlag






Titel: Die Ungehörigkeit des Glücks
Autor: Jenny Downham
Seiten: 480
Genre: Roman
Reihe: Nein


gelesenes Format: Hardcover
„Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück …
(Quelle: http://www.randomhouse.de/Buch/Die-Ungehoerigkeit-des-Gluecks/Jenny-Downham/e484736.rhd)



Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da ich von der Autorin Jenny Downham bereits Bücher kannte und ihre Geschichten sehr gut finde.
Das Cover hätte mich im Laden jetzt nicht so direkt angesprochen, da es für mich einfach zu schlicht und unscheinbar ist und noch so gar nichts über den Inhalt verrät.
Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und ich war zu Beginn des Buches sehr gespannt was mich auf den folgenden Seiten erwarten würde. 


Das Buch lässt sich aufgrund des sehr einfachen und flüssigen Schreibstils sehr gut und zügig lesen. Man kommt am Anfang gut in die Geschichte rein und ich konnte auch die ganze Zeit über lesen, ohne, dass es mich irgendwie gelangweilt hätte.
Ich fand die Geschichte über Katie, Katies Mutter Caroline und über Carolines Mutter Mary sehr interessant und vor allem sehr vielseitig. Man hat nach und nach immer wieder Stücke aus Marys und aus Carolines Vergangenheit erfahren, sodass man als Leser nach und nach erfährt, warum das Verhältnis zwischen den beiden so angespannt ist.
Auch Katie, Marys Enkelin kommt nicht zu kurz. Bei ihr kann man als Leser vor allem eine charakterliche Entwicklung mit verfolgen. 

Katie ist zunächst hin und hergerissen was ihre Gefühle für Jungen und für Mädchen angeht. Sie findet im Laufe der Geschichte zu sich selbst, lernt sich und ihre Gefühle zu akzeptieren und auch zu sich zu stehen. Mir hat das persönlich richtig gut gefallen. Denn diese „gegenwärtige“ Entwicklung passt einfach sehr gut als ergänzende Handlung zu den geschilderten Erlebnissen in der Vergangenheit. 

Zu den Charakteren muss ich sagen, dass sie mir allesamt sehr gut gefallen haben. Die Autorin hat sich viel Mühe gegeben jede einzelne Figur mit einem sehr interessanten Charakter auszustatten, die es für den Leser sehr einfach machen, die jeweiligen Personen gut nachvollziehen zu können. Ich fand alle Personen und auch die Handlungen sehr authentisch.
Genauso wie die gesamte Stimmung im Buch sehr „echt“ und wie aus dem Leben geschrieben wirkte. Es hat mir richtig gut gefallen, dass diese Stimmung zwischendurch auch richtig emotional wurde, sodass ich das eine oder andere Mal zu einem Taschentuch greifen musste.
Die Geschichte war alles in allem bis zum Ende hin sehr stimmig und wurde durch schöne Kapitel am Ende und das Klären aller bis dahin offen gebliebenen Fragen zu einer runden Sache. 




Das Buch ist ein sehr schönes Buch über Familie, Vergangenheit, die Gegenwart und das Glück!

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Büchern!

   

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