7. September 2016

Rezension zu „Die Spur ins Schattenland“ von Jonathan Stroud

Ein Land ohne wirkliche Schatten…

© Random House - cbj Verlag

Titel: Die Spur ins Schattenland
Autor: Jonathan Stroud
Seiten: 320
Genre: Jugend
Reihe: Nein 


gelesenes Format: Taschenbuch

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal und dem cbj Verlag zur Verfügung gestellt! Dafür schon mal ein <3- liches Dankeschön!

„Alle denken, Max wäre ertrunken. Nur seine beste Freundin Charlie glaubt das nicht. Schließlich war sie dabei, als er am Mühlsee ins Wasser sprang. Sie allein weiß, was genau dort passiert ist. Unheimliche Wesen haben ihn in eine andere Welt entführt! Aber Charlie kann Max in ihren Träumen sehen und sie ist überzeugt, sie muss nur seinen Spuren folgen, um ihn nach Hause zu holen. Und so folgt Charlie ihnen, selbst über die Grenzen dieser Welt hinaus – ins Schattenland ...“ (Quelle: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Spur-ins-Schattenland/Jonathan-Stroud/cbj/e487980.rhd)

Hallo meine Lieben,
ich rezensiere heute mal wieder ein Buch für euch und ich muss euch leider schon vorab sagen, dass dieses Buch mich wirklich enttäuscht hat. Aber alles der Reihe nach.
Ich bin beim Stöbern im Netz auf dieses Buch durch den Namen des Autors aufmerksam geworden. Jonathan Stroud hat ja bereits einige wunderbare Werke zustande gebracht. Ich muss zugeben, Lockwood und Co. sowie Bartimäus stehen och ungelesen bei mir im Regal. Meine Mutter hatte die Bartimäus- Reihe damals verschlungen. Sie gehört mittlerweile eher ihr als mir.
Ich habe wirklich so viel Gutes über diesen Autor gehört und fand auch den Klappentext und das Cover zu seinem Buch „Die Spur ins Schattenland“ sehr ansprechend. Ich habe viel Spannung und Action und ein im wahrsten Sinne des Wortes phantastisches Abenteuer erwartet.
Was das angeht wurde ich leider ziemlich schnell enttäuscht.
Bei diesem Buch handelte es sich um meine Urlaubslektüre und ich lese normalerweise wirklich viel im Urlaub. Aber dieses Buch habe ich bei der Hälfte unterbrochen, einfach weil es mich schlichtweg gelangweilt hat.

Was habe ich konkret erwartet? Nun, ich habe mir zu Beginn vorgestellt, dass ich, vor allem nach den ersten Kapiteln gute Fantasy lesen werde. Leider gibt es diese Fantasy in dem Buch nicht.
Es geht um Charlie, die dabei war, als ihr Freund Max in einem See ertrinkt. Sie kann ihn nicht retten, ist aber überzeugt davon, dass er nicht tot ist. Sie träumt sich jede Nacht in eine andere Welt und ist dort auf der Suche nach Max. Tagsüber versucht sie auch mit allen Mitteln ihrem ertrunkenen Freund nah zu sein und klappert sich an den Gedanken, dass Max doch noch am Leben ist. Würde man psychologisch an dieses Buch herangehen würde man sagen, dass es vor allem um die Traumabewältigung geht, denn es passiert im Grunde nichts anderes in diesem Buch.
Man begleitet Charlie, die ich übrigens sehr sympathisch fand, auf ihrem Weg mit dem Tod von Max umzugehen. Dabei durchstreift sie ihre Träume, das ominöse Schattenland. Leider ist es nicht gruselig oder spannend, wie der Name vielleicht vermuten lässt. Es ist eher friedlich, mit schönen Landschaften, Wiesen, Wäldern und Feldern. Insgesamt ist das Buch einfach nicht so wie ich es erwartet habe, und das finde ich wirklich schade. Die Geschichte an sich hat Potential, aber ihre Umsetzung ist in meinen Augen nicht gut gelungen.


Mich hat dieses Buch enttäuscht, einfach weil meine Erwartungen, die ich durch den Klappentext hatte nicht erfüllt wurden. Das Buch hatte zwar eine nette Grundidee und eine sehr sympathische Protagonisten, aber insgesamt fand ich es einfach langweilig.
Wirklich schade :(

Ich vergebe 2 von fünf möglichen Büchern.


 


Weitere Infos zum Buch und eine Leseprobe findet ihr hier!


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