13. April 2016

Rezension zu "Nur ein Tag" von Gayle Forman

Ein Tag und das ganze Leben ändert sich…


       
© Fischer FJB


Titel: Nur ein Tag

Autor: Gayle Forman
Seiten: 432
Genre:Jugend, Liebe
Reihe: Bd.1 von 2


gelesenes Format: Paperback


„Allysons Leben ist genau wie ihr Koffer – überlegt, geplant und ordentlich gepackt. Doch am letzten Tag ihrer dreiwöchigen Europatour lernt sie Willem kennen. Sofort knistert es zwischen den beiden. Als freier, ungebundener Schauspieler ist Willem all das, was die 18jährige Allyson nicht ist, und als er sie einlädt, mit ihr nach Paris zu kommen, trifft sie spontan eine für sie untypische Entscheidung. Sie ändert ihren Plan und geht mit ihm. Nach nur einem gemeinsamen Tag wird aus dem Knistern ein Brennen … bis Allyson am nächsten Morgen aufwacht und feststellen muss, dass Willem nicht mehr da ist.“



Ich habe mal wieder so durch die aktuellen Bücher gestöbert und bin dabei auf dieses Buch gestoßen.
Das Cover des Buches finde ich richtig schön und super genial ausgedacht. Es gefällt mir sehr, dass sich der erste und der zweite Band covertechnisch ergänzen und gemeinsam ein ganzes Herz bilden. So erkennt man direkt die Verbindung und auch die Verbundenheit der beiden Bücher. Mich erinnert das Buchcover an diese Pärchenketten, wo jeder eine Herzhälfte als Kettenanhänger trägt. 
Auch der Klappentext klang sehr vielversprechend, sodass ich mir das Buch zugelegt habe.

Ich habe zuhause auch direkt mit dem Lesen angefangen und bin sofort gut in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil war sehr einfach, schön und flüssig, sodass sich die Geschichte sehr zügig lesen und die Handlung gut verfolgen lassen konnte. Ich fand es persönlich sehr angenehm, dass die Sätze nicht zu lang waren. So flog ich quasi über die Seiten.
Thematisch geht es in diesem Buch zwar auch um Liebe, aber vor allem um eine gewisse Form der Selbstfindung der Protagonistin. In dieser Geschichte ist das Allyson, die stets nach dem Willen ihrer überfürsorglichen Mutter gelebt hat und nun einen Spontantrip nach Paris macht, mit einem Jungen, Willem, den sie gerade mal einen Tag kennt. Und dieser Tag verändert irgendwie alles.
Ich finde Allyson als Hauptfigur sehr sympathisch und irgendwie auch authentisch, obwohl ich nicht alle Handlungen von ihr nachvollziehen kann.
Was mir besonders gut an diesem Buch gefällt, ist dass man eine Entwicklung in ihrem Charakter erkennen und Stück für Stück miterleben kann. Sie lernt eigenständiger zu werden und fängt an ihr Leben nach eigenen Vorstellungen und Wünschen zu gestalten. Sie nimmt es selbst in die Hand und tut auch mal gewagte Dinge.
Willem, ihre Bekanntschaft ist mir nicht ganz so sympathisch. Ich weiß einfach noch nicht so genau, was ich von ihm halten soll, vor allem nach dem Ende des Buches.

Die Story geht insgesamt zügig voran, wobei es natürlich auch immer wieder ein paar Stellen gibt, die sich in die Länge ziehen.
Am Ende wird es noch einmal richtig spannend und es gibt einen riesigen Cliffhanger, wodurch man den zweiten Band eigentlich lesen MUSS!

Eine toller Jugendroman mit einer Protagonistin die sich stark entwickelt und einem super spannenden Ende! Am besten man kauft sich direkt Band 2, damit man direkt weiterlesen kann!

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Büchern!

      







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