12. Mai 2018

Rezension zu „Das Spiel des dunklen Prinzen“ von Ney Sceatcher


Stelle dich deinen Alpträumen…


© Zeilengold Verlag
Titel: Das Spiel des dunklen Prinzen 
Autor: Ney Sceatcher
Seiten: 300
Genre: Jugendbuch, Märchen
gelesenes Format: E-Book
Band einer Reihe: Nein

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise von Spread and Read und dem Zeilengold Verlag zur Verfügung gestellt! Dafür ein <3- liches Dankeschön!


Klappentext:
„Als Taija durch einen Spiegel in eine schneebedeckte Welt stürzt, hält sie das für einen bösen Traum. Schon bald stellt sich heraus, dass jenes Märchen, von dem ihre Tante immer erzählt hat, nicht nur ein Mythos ist. Das Mädchen befindet sich mitten in der seltsamen Welt der weißen Königin und des dunklen Prinzen, in der sich alles um ein grausames Spiel dreht. Nur, wer das Albtraumschach gewinnt, darf zurück in seine eigene Welt. Wer scheitert, verliert sich in seinem Albtraum – für immer!“ (Quelle: https://zeilengold-verlag.de/shop/dasspieldesdunklenprinzen/)


*Eine Geschichte mit Potential, dass leider nicht ganz ausgeschöpft wurde*


Als großer Fan von Märchen und allen möglichen Adaptionen war ich von der Storyidee dieses Buches direkt sehr angetan. Das sagenhaft schöne Cover tat dann noch sein übriges, sodass ich mich richtig dolle auf die Geschichte gefreut habe.

Der Einstieg ins Beuch gelang mir recht einfach, da man ohne große Vorrede direkt in die Handlung einsteigt und schon nach den ersten Seiten einiges passiert. Das ist einfach genau nach meinem Geschmack gewesen.
Der Schreibstil war dabei ziemlich locker und angenehm, sodass ich zügig voran gekommen bin. Die Szenerien waren allesamt sehr detailliert und gut beschrieben, sodass in meinem Kopf ohne Probleme Bilder zu der Geschichte entstehen konnten. Mir hat dieses Setting in der Märchenwelt echt richtig gut gefallen, da die Mischung aus Magie und Realismus wirklich gut dosiert war. Ich konnte den Märchenflair beim Lesen spüren und wollte unbedingt wissen, wie das Apltraumschachspiel mit Taija wohl ausgehen würde.
Taija hat mir als Protagonistin an sich eigentlich gut gefallen, auch wenn sie für mich als Figur nicht so ganz rund war. Ich konnte ihre Handlungen oft nicht so ganz nachvollziehen, da ich gerade in Anbetracht ihrer Situation, dass sie sich von jetzt auf gleich in einer anderen Welt befindet, oft einfach anders gehandelt hätte. Ich wäre viel neugieriger gewesen und hätte aktiver versucht einen Weg nach Hause zu finden. Ansonsten war sie aber mit ihren freundlichen Charakterzügen ziemlich sympathisch, auch wenn es bei mir nicht ganz gereicht hat, um mich zu überzeugen. Auch die anderen Nebenfiguren, wie zum Beispiel die weiße Königin und der dunkle Prinz waren im Groben gut skizziert, hätten für mich aber gerne noch ein bisschen ausgereifter sein können.
Dieses Problem hatte ich leider auch irgendwie mit der gesamten Geschichte an sich. Ich fand die Geschichte gut und auch unterhaltsam, aber irgendwie konnte sie mich nicht so richtig packen. Ich hatte gehofft, dass man als Leser in ein magisches Spiel hineingezogen wird, in dem die Protagonistin spannende Herausforderungen bestreiten muss. Leider wurde dem wirklich interessanten Alptraumschach nur sehr wenige Seiten Raum eingeräumt. Das fand ich echt schade, denn die ellenlangen Vorbereitungen für das Spiel waren für mich an vielen Stellen ein bisschen zäh. Da hätte ich lieber mehr vom Spiel gehabt. Denn der grundlegende Aufbau des Alptraumschachs hatte so viel Potential, dass meiner Ansicht nach leider nur wenig ausgeschöpft worden ist.
Insgesamt wurden viele Handlungselemente, wie beispielsweise eine kleine Liebesgeschichte, angerissen, aber nicht wirklich ausgeführt. So konnten für mich keine wirklich tiefen Gefühle entstehen, die mich gefesselt hätten.
Trotzdem hat mich das Buch wirklich gut unterhalten und ich hatte viel Freude beim Lesen.

Auch wenn das Buch einige kleinere Schwächen aufweist, kann ich dieses Buch allen empfehlen, die gerne in märchenhaften Geschichten versinken wollen. Ich vergebe gute 3 von 5 möglichen Büchern!

  

Lest fleißig,
eure Sabrina




7. Mai 2018

Rezension zu „Palace of Glass – Die Wächterin“ von C. E. Bernard

Wenn dich deine Gaben in Gefahr bringen… 



© Random House -penhaligon Verlag
Titel: Palace of Glass – Die Wächterin
Autor: C. E. Bernard
Seiten: 416
Genre: Roman, Dystopie
gelesenes Format: Paperback
Band einer Reihe: Ja, Band 1

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal und dem Penhaligon Verlag zur Verfügung gestellt! Dafür ein <3- liches Dankeschön!



Klappentext:
„Stellen Sie sich vor… London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist.“ (Quelle: https://www.randomhouse.de/Paperback/Palace-of-Glass-Die-Waechterin/C.-E.-Bernard/Penhaligon/e520263.rhd )

*Trotz kleiner Kritikpunkte ein gelungener Reihenauftakt*

Von Palace of Glass habe ich in der letzten Zeit so viel Gutes gehört und so viele tolle Bilder gesehen, dass ich echt neugierig auf die Geschichte geworden bin. Das Cover und der Klappentext taten dann ihr übriges, sodass ich mich dazu entschlossen habe, mich auch an Reas Geschichte heranzutrauen.

Zu Beginn habe ich erst einmal ein wenig gebraucht, um mich innerhalb der Geschichte zu Recht zu finden. Dabei ist die Grundidee dieser Story wirklich absolut genial. Eine Welt, in der die Menschen Angst vor den Magdalenen haben, einer Gruppe, die andere Menschen durch Körperberührungen beeinflussen kann. Ich fand diese Mischung aus Neuzeit und Mittelalter wirklich richtig cool, da bei mir direkt so ein spezielles Feeling beim Lesen entstand. Es gab so unendlich viele Details, an die die Autorin gedacht hat, um eine wirklich realistische Welt neu zu erschaffen. Das hat mich ziemlich beeindruckt, aber auch zunächst etwas überfordert. Dieses Gefühl legte sich dann aber auch zum Glück recht schnell. Der Schreibstil war mit einer guten Mischung aus Beschreibungen und Handlung sehr angenehm, sodass ich mir alles immer gut vorstellen konnte und zügig beim Lesen voran kam.
Die Geschichte rund um Rea hat mir an sich sehr gut gefallen. Ich fand Rea als Protagonistin wirklich toll. Sie war mir auf Anhieb direkt sympathisch und ich konnte ihre Rolle in der Geschichte gut nachvollziehen. All ihre Gefühle, wie beispielsweise ihre anfänglich sehr präsente Angst, am Königshof als Magdalena aufzufliegen, kamen für mich wirklich authentisch rüber. Nur die Liebesgeschichte hat mich etwas gestört. Für mich ging da alles irgendwie viel zu schnell, sodass ich stellenweise kaum noch mitgekommen bin und keine Zeit hatte, die Gefühle wirklich wahrzunehmen.
Prinz Robin gefiel mir als Charakter ebenfalls sehr gut, da man schnell gemerkt hat, dass doch mehr in ihm steckt, als man vielleicht auf den ersten Blick dachte. Solche Figuren finde ich ja immer klasse.
Auch die vielen Nebenfiguren, denen man im Laufe der Geschichte so begegnet haben mir gut gefallen, auch wenn ich zu einigen gerne noch mehr Details gehabt hätte. Denn so waren sie für mich stellenweise leider einfach ein wenig zu blass. Aber vielleicht erfährt man da in dem 2. Band der Reihe noch ein bisschen mehr.
Zum Handlungsverlauf an sich lässt sich jedenfalls sagen, dass es eine super interessante Geschichte gewesen ist, die ich gerne verfolgt habe. Dabei gab es immer wieder spannende Höhepunkte, die mir wirklich ausgesprochen gut gefallen haben. Besonders zum Ende hin wurde es dann auch noch einmal richtig spannend und es gab überraschende Wendungen, mit denen ich so gar nicht gerechnet habe. Das Ende an sich hat sehr gut zum Rest der Geschichte gepasst und bietet einen guten Anknüpfungspunkt für den Folgeband.

Die Geschichte konnte mich trotz kleinerer Kritikpunkte letztendlich anhand dieser genialen Grundidee und der spannenden Story doch noch von sich überzeugen. Ich bin jetzt echt gespannt auf den 2. Band. Ich vergebe 4 von 5 möglichen Büchern!

   

Lest fleißig,
eure Sabrina





6. Mai 2018

Bewerbung als Bloggerin für den Carlsen Verlag

Es ist jetzt offiziell: Ich bin eine Carlsen-Bloggerin! 

Am 03.05. 2018 ging für mich ein riesen großer Wunsch in Erfüllung, den ich hatte, seit mein Blog das Licht der Welt erblickte: Ich wollte unbedingt eines Tages mal für den Carlsen Verlag bloggen. 

Nach langen Überlegungen ob ich nun soweit bin, habe ich mich jetzt endlich getraut und mich beim Verlag beworben. Ich habe gehofft und gebangt, was wohl aus meinem Traum werden würde. Also ich dann eine Antwort E-Mail in meinem Postfach vorgefunden habe, habe ich mich zunächst gar nicht getraut sie zu öffnen. Ich musste erst einmal tief Luft holen und mich mental auf diese für mich doch sehr wichtige Antwort vorbereiten. 
© Carlsen Verlag
Irgendwann habe ich es dann geschafft und habe die Mail geöffnet. Und was ich dann gelesen habe, hat mir zunächst wirklich die Sprache verschlagen: Ich wurde ins Team aufgenommen!
Ich konnte es zunächst gar nicht richtig glauben und brauchte meine Zeit um es zu realisieren. Immer wieder habe ich die Mail gelesen und mit jedem Mal wuchs in mir die Freude, bis ich das Gefühl hatte zu platzen! 

Ich freue mich immer noch so riesig über diese tolle Nachricht und bin jetzt super gespannt auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Ich habe auch schon die eine oder andere Idee, die ich gerne zusammen mit dem Verlag in die Tat umsetzen würde.


Lest fleißig, 
eure Sabrina