5. April 2017

Rezension zu „Gangsta-Oma“ von David Walliams

Der größte Schatz der Welt

© Rowohlt Verlag
Titel: Gangsta-Oma
Autor: David Walliams
Seiten: 272
Genre: Kinderbuch
Reihe: Nein

gelesenes Format: Hardcover

Klappentext:
„Ben muss jeden Freitag bei seiner Oma verbringen, wenn seine tanzverrückten Eltern das Tanzbein schwingen. Bens Oma ist zwar nett, aber sooooooo langweilig! Immer will sie bloß Scrabble spielen und isst den ganzen Tag nichts anderes als Kohlsuppe – igitt! Doch eines Tages findet Ben heraus, dass seine Oma ein Geheimnis hat: Sie war früher eine berühmte Juwelendiebin! Und jetzt plant sie ihr größtes Ding: Sie will die Kronjuwelen der englischen Königin stehlen! Ben ist Feuer und Flamme. Was für ein Abenteuer! Von nun an können die Freitage gar nicht schnell genug kommen.“ (Quelle: https://www.rowohlt.de/hardcover/david-walliams-gangsta-oma.html)


Nachdem ich diesen coolen Klappentext gelesen habe war ich wirklich neugierig auf dieses Buch, dass ich von einem ganz ganz lieben Menschen zu Weihnachten bekommen habe. Ich war aber auch ein bisschen skeptisch, da dieses Buch eher für die Zielgruppe der jungen Leser geeignet ist. Aber da ich ja ein Freund von Experimenten bin habe ich mich dann mal ins Abenteuer gestürzt :D Ich habe nicht viel Action oder Spannung erwartet, sondern einfach eine nette Geschichte für zwischendurch, die mich zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken gebracht hat.
Bei diesem Buch beschreibt der Klappentext den Inhalt wirklich gut. Es geht in dieser Geschichte um den Jungen Ben, der die Freitage immer mit seiner Oma verbringen muss. Das findet er wirklich schrecklich, da er seine Oma ziemlich langweilig findet. Bis zu dem Tag wo er durch einen Zufall entdeckt, dass seine Oma eine Juwelendiebin ist. Daraufhin plant er mit seiner Oma den größten Coup, den es je gegeben hat: Sie wollen die Kronjuwelen der Königin stehlen! Kleine Anmerkung an dieser Stelle: Keine Angst, in diesem Buch wird Diebstahl und kriminelle Handlungen nicht befürwortet. Ben und seine Oma möchten die Juwelen stehlen und sie dann am nächsten Tag heimlich wieder zurücklegen.  
Ben finde ich als Hauptfigur wirklich super. Er war vom Verhalten her wirklich wie sich ein Junge in seinem Alter (ca. 10) eben so verhält. Er brachte mich mit seinen Gedankengängen wirklich oft zum Schmunzeln.
Auch Bens Oma fand ich als Charakter wirklich klasse. Sie ist so eine richtig süße Klischee-Oma, die man einfach gerne haben muss. Auch wenn ich persönlich fand, dass ein bisschen zu oft erwähnt wurde, wie gerne sie Kohl mag :D
Auf jeden Fall merkt man in dieser Geschichte, wie sehr sie ihren Enkel liebt. Vor allem das Ende hat mich emotional noch einmal so sehr berührt, dass ich Tränen in den Augen hatte.
Die Beziehung zwischen Ben und seiner Oma ist genau der Punkt, an dem das Buch nicht nur die jungen Leser zum Nachdenken anregt. Denn wie oft kommt es vor, dass man durch den Alltagsstress oder sonstige Verpflichtungen seine Großeltern (sofern man noch welche hat), vernachlässigt. Dabei kann man sich wirklich so glücklich schätzen sie noch zu haben und sollte die verbleibende gemeinsame Zeit noch so intensiv wie es geht nutzen. Man sollte den Geschichten lauschen, die sie zu berichten haben, denn Großeltern haben in ihrem Leben wirklich so einiges erlebt, und das ist keinesfalls langweilig. Dieses Buch ist da wirklich ein Appell an alle Leser!
Eine amüsante Geschichte für zwischendurch, die mich am Ende emotional noch einmal sehr mitgenommen hat (im positiven Sinne)!

Ich vergebe für dieses Buch 4 von 5 möglichen Büchern!

   

Mehr Infos zum Buch findest du hier!

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