Willkommen in Cassardim
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© Sabrina Boger; abgebildetes Buchcover Panet ! Verlag |
Autor: Julia Dippel
Genre: Fantasy
Genre: Fantasy
Seiten: 528
gelesenes Format: E-Book
Band einer Reihe: Ja, Band 1
gelesenes Format: E-Book
Band einer Reihe: Ja, Band 1
Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Planet ! Verlag und Netgalley zur Verfügung gestellt! Dafür ein herzliches Dankeschön!
Klappentext:
„Amaia ist gerade sechzehn geworden – zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre Eltern tun alles, um dieses Familiengeheimnis zu wahren – ständige Umzüge, strenge Regeln und Gedankenkontrolle inklusive. Amaia sieht ihre Chance gekommen, als ihre älteren Brüder eines Tages einen Gefangenen mit nach Hause bringen: den geheimnisvollen wie gefährlichen Noár, der ebenso wenig menschlich ist wie sie. Doch dann wird Amaias Familie angegriffen und plötzlich ist Noár ihre letzte Hoffnung: Er verlässt mit ihnen die Menschenwelt und bringt sie nach Cassardim, ins Reich der Toten, wo Amaia zwischen Intrigen, Armeen, lebendig gewordenen Landschaften, unwirklichen Kreaturen und mächtigen Fürstenhäusern endlich ihre Antworten findet – und ihr Herz verliert.“ (Quelle: https://www.thienemann.de/produkt/cassardim-1-jenseits-der-goldenen-bruecke-isbn-978-3-522-50645-8 )
Bei diesem Buch waren meine Erwartungen durch den Hype auf Instagram ziemlich hoch gewesen. Ich war sehr neugierig auf die Geschichte, da ich bisher noch nichts von der Autorin gelesen, aber sehr viel Gutes gehört hatte. Ich habe mich also voller Vorfreude in die Geschichte gestürzt und wurde zunächst in meiner Euphorie ein wenig gebremst. Den Anfang fand ich nämlich leider ziemlich langweilig. Auch wenn schon irgendwie etwas passierte, dauerte es für mich einfach zu lange bis die Handlung wirklich Fahrt aufgenommen hat.
Dabei fand ich den Schreibstil sehr angenehm und auch das Worldbuilding an sich hat mir gut gefallen. Da hat sich die Autorin wirklich einiges einfallen lassen und mit Cassardim eine magische und gefährliche Welt erschaffen, die ich mir sehr gut vorstellen konnte. Besonders gut haben mir die Kreaturen gefallen, weil es so viele verschiedene gab, die alle ganz unterschiedlich waren.
Von der Handlung her passierte ab der Mitte des Buches auch wieder deutlich mehr in Form von Intrigen, Geheimnissen und zu bewältigenden Gefahren, was mir gut gefallen hat. Womit ich allerdings einfach nicht warm geworden bin, ist mit der Beziehung zwischen der Protagonistin Amaia und dem männlichen Pendant Noár.
Amaia fand ich zu Beginn sehr sympathisch aber irgendwie auch sehr unbedarft. Sie hat mir für meinen Geschmack einfach viel zu viele Gegebenheiten einfach hingenommen, obwohl sie in eine völlig neue Welt kam. Es schien so, als würde sie alles einfach so hinnehmen. Ich wäre da glaube ich deutlich überforderter an ihrer Stelle gewesen.
Mit Noár konnte ich von Anfang an nicht wirklich viel anfangen, dazu war er für mich zu Stereotyp „geheimnisvoller starker Typ“. Ich wollte ihn, vielleicht auch ein wenig aufgrund des Hypes, mögen, aber es gelang mir einfach nicht. Dies lag unter anderem auch an dem im Buch vorherrschenden rückständigen Rollenverständnis, das mir beim Lesen durchweg sauer aufgestoßen ist. Es gab viele Situationen, in denen Noár sehr schlecht mit Amaia umgegangen und auch einmal enorm übergriffig geworden ist. Das war in meinen Augen sehr unnötig und machte für mich diese dann entstandenen Gefühle zwischen den beiden nur schwer glaubhaft.
Klappentext:
„Amaia ist gerade sechzehn geworden – zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre Eltern tun alles, um dieses Familiengeheimnis zu wahren – ständige Umzüge, strenge Regeln und Gedankenkontrolle inklusive. Amaia sieht ihre Chance gekommen, als ihre älteren Brüder eines Tages einen Gefangenen mit nach Hause bringen: den geheimnisvollen wie gefährlichen Noár, der ebenso wenig menschlich ist wie sie. Doch dann wird Amaias Familie angegriffen und plötzlich ist Noár ihre letzte Hoffnung: Er verlässt mit ihnen die Menschenwelt und bringt sie nach Cassardim, ins Reich der Toten, wo Amaia zwischen Intrigen, Armeen, lebendig gewordenen Landschaften, unwirklichen Kreaturen und mächtigen Fürstenhäusern endlich ihre Antworten findet – und ihr Herz verliert.“ (Quelle: https://www.thienemann.de/produkt/cassardim-1-jenseits-der-goldenen-bruecke-isbn-978-3-522-50645-8 )
Bei diesem Buch waren meine Erwartungen durch den Hype auf Instagram ziemlich hoch gewesen. Ich war sehr neugierig auf die Geschichte, da ich bisher noch nichts von der Autorin gelesen, aber sehr viel Gutes gehört hatte. Ich habe mich also voller Vorfreude in die Geschichte gestürzt und wurde zunächst in meiner Euphorie ein wenig gebremst. Den Anfang fand ich nämlich leider ziemlich langweilig. Auch wenn schon irgendwie etwas passierte, dauerte es für mich einfach zu lange bis die Handlung wirklich Fahrt aufgenommen hat.
Dabei fand ich den Schreibstil sehr angenehm und auch das Worldbuilding an sich hat mir gut gefallen. Da hat sich die Autorin wirklich einiges einfallen lassen und mit Cassardim eine magische und gefährliche Welt erschaffen, die ich mir sehr gut vorstellen konnte. Besonders gut haben mir die Kreaturen gefallen, weil es so viele verschiedene gab, die alle ganz unterschiedlich waren.
Von der Handlung her passierte ab der Mitte des Buches auch wieder deutlich mehr in Form von Intrigen, Geheimnissen und zu bewältigenden Gefahren, was mir gut gefallen hat. Womit ich allerdings einfach nicht warm geworden bin, ist mit der Beziehung zwischen der Protagonistin Amaia und dem männlichen Pendant Noár.
Amaia fand ich zu Beginn sehr sympathisch aber irgendwie auch sehr unbedarft. Sie hat mir für meinen Geschmack einfach viel zu viele Gegebenheiten einfach hingenommen, obwohl sie in eine völlig neue Welt kam. Es schien so, als würde sie alles einfach so hinnehmen. Ich wäre da glaube ich deutlich überforderter an ihrer Stelle gewesen.
Mit Noár konnte ich von Anfang an nicht wirklich viel anfangen, dazu war er für mich zu Stereotyp „geheimnisvoller starker Typ“. Ich wollte ihn, vielleicht auch ein wenig aufgrund des Hypes, mögen, aber es gelang mir einfach nicht. Dies lag unter anderem auch an dem im Buch vorherrschenden rückständigen Rollenverständnis, das mir beim Lesen durchweg sauer aufgestoßen ist. Es gab viele Situationen, in denen Noár sehr schlecht mit Amaia umgegangen und auch einmal enorm übergriffig geworden ist. Das war in meinen Augen sehr unnötig und machte für mich diese dann entstandenen Gefühle zwischen den beiden nur schwer glaubhaft.
Insgesamt eine handlungsreiche Geschichte mit einem tollen und sehr kreativen Worldbuilding, bei der mir das vorherrschende veraltete Rollenbild und die damit verbundenen Handlungen das Lesevergnügen allerdings etwas gedämpft haben.
Ich vergebe 3 von 5 möglichen Herzen!
Lest fleißig,
eure Sabrina




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