18. Januar 2018

Bücherauswahl für die #ranandenSuBmitAva -Challenge Februar


Oh man, bis ich meine Entscheidung für die Bücherauswahl im Februar endlich getroffen habe, hat es bei mir wirklich ganz schön lange gedauert. Aber jetzt habe ich sie endlich fertig. Bei der Challenge geht es ja darum, Bücher vom Sub- Stapel zu lesen. Und besonders "Herz aus Nacht und Scherben" liegt jetzt dort seit gefühlten Ewigkeiten. Ich habe es glaube ich drei mal angefangen und immer wieder unterbrochen. Ich möchte diesem Buch eine letzte Chance geben. Auf die anderen beiden freue ich mich einfach schon riesig! Ich hoffe nur, dass ich für Band 2 den ersten Band in diesem Monat noch schaffe, wie ich es mir vorgenommen habe. Aber ich bin zuversichtlich.

Die Aufgabe für den Februar lautet:
"
 Wer die Wahl hat... hat die Qual! Bei deinem SuB Stapel im Februar musst du dich entscheiden: Es müssen entweder NUR HARDCOVER sein oder (!) NUR TASCHENBÜCHER (broschierte Bücher). Falls du ein EBook-Fan bist, dürfen es auch NUR EBOOKS sein ;) Für was entscheidest du dich? :) 

Ich habe mich bei dieser Aufgabe letztendlich für die HCs entschieden.
Folgende Bücher habe ich mir rausgesucht:
💙1. Jonathan Stroud- Lockwood & Co. - Der wispernde Schädel (Bd.2)
💙2. Lisa Moore: Das Glück hat 4 Farben
💙3. Gesa Schwartz: Herz aus Nacht und Scherben

👉Hier geht es zu meiner Challengeseite, auf der ihr immer meinen Lesefortschritt verfolgen könnt!

#ranandenSuBmitAva  



Lest fleißig, 
eure Sabrina




16. Januar 2018

Rezension zu „Ein Käfig aus Rache und Blut“ von Laura Labas

Ein Leben für die Rache


© Drachenmond Verlag



Titel: Ein Käfig aus Recht und Blut
Autor: Laura Labas
Seiten: 332
gelesenes Format: E-Book

Vielen lieben Dank an die Autorin Laura Labas für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! 💚

Klappentext:
„Nach dem grausamen Mord an ihrer Familie wird Alison Talbot von ihrer Tante zur Jägerin ausgebildet. Von nun an streift sie durch die Rayons und tötet Dämonen, die die Erde erobert und zerstört haben. Allein der Wunsch nach Vergeltung treibt sie an.
Eines nachts wird sie von Dämonen entführt und zu Dorian Ascia gebracht, König einer der 21 Dämonenstädte, der ihr ein einzigartiges Training anbietet. Obwohl Alison ihm misstraut, nimmt sie das Angebot an. Fortan wird sie von dem Dämon Gareth trainiert, der sie nicht nur in den Wahnsinn treibt, sondern sie auch an ihrem Weltbild zweifeln lässt. Je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto schwerer fällt es ihr, sich zwischen Rache und längst verloren geglaubten Gefühlen zu entscheiden.“ (Quelle: https://www.drachenmond.de/titel/kaefig-aus-rache-und-blut/ )             
Das Cover dieses Buches ist mir mittlerweile schon so oft ins Auge gesprungen, dass ich echt froh bin, das Buch jetzt endlich auch mal gelesen zu haben. Solche Fantasy-Dystopie Geschichten finde ich ja immer besonders spannend! Ich habe mich also schnell ins Buch gestürzt und war schon nach wenigen Seiten mitten drin in der Geschichte.
Ich mochte den Schreibstil der Autorin direkt super gerne. Besonders die vielen Kampfszenen haben mir von der Ausarbeitung und Darstellung wirklich gut gefallen. Ich finde man merkt hier richtig, dass sich die Autorin Gedanken über Kampf- und Bewegungsabläufe gemacht hat.
Die Geschichte rund um die Protagonistin Alison spielt in einer Welt, in der eine neue Spezies, die sogenannten Dämonen, auf die Welt gekommen sind und die Weltherrschaft quasi übernommen haben. Dieses Setting finde ich wirklich sehr interessant, da es für mich irgendwie wir eine spannende Genremischung aus Fantasy und Dystopie ist. Ich konnte mir die Welt und auch alle beschriebenen Orte und Szenerien sehr gut beim Lesen vorstellen.

Was ich allerdings sehr ungünstig an diesem Buch finde, ist dass das über die Hälfte der Handlung bereits fast eins zu eins schon im Klappentext verraten wird. Für Leute wie mich, die vor dem Lesen immer den Klappentext lesen gab es deshalb in der Geschichte nicht so wirklich viele unerwartete Wendungen und Überraschungen. Gerade bei diesem Buch würde ich mich einen Klappentext wünschen, der nicht so viel von der Handlung verrät. Denn an sich fand ich die Richtung, in die sich die Geschichte entwickelt wirklich gut. Es gab immer wieder spannende Momente und actiongeladene Szenen, die ein gutes Tempo und den nötigen Schwung in die Geschichte gebracht haben. Besonders das Ende hatte noch einmal einiges an Action zu bieten und hinterlässt den Leser mit einem Ende, dass direkt nach dem zweiten Band schreit.
So gut ich auch die Story an sich fand, so schwer habe ich mich leider mit den beiden Hauptcharakteren im Buch getan. Zur Protagonistin Alison hatte ich irgendwie immer so eine gewisse Distanz, die ich bis zum Ende des Buches leider nicht überwinden konnte. Sie war mir in vielen Situationen einfach zu kindisch mit ihrer aufmüpfigen Art und handelte oft unbedacht. Genauso ging es mir mit der männlichen Hauptfigur Gareth. Er war für mich von Anfang an so dieser unnahbare Typ, der mir aber so unsympathisch war, dass ich zu ihm auch keine Nähe aufbauen wollte. Deswegen war mir irgendwie beim Lesen auch egal, was zwischen ihm und Alison passierte.
Da hat mir Noah als Nebencharakter wirklich deutlich besser gefallen. Er war selbstbewusst, hat gesagt was er denkt und wirkte einfach natürlich und authentisch. Ihn mochte ich wirklich sehr gerne. Auch die anderen Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Sie hatten klare und individuelle Charakterzüge, die ich deutlich besser nachvollziehen konnte als die von Alison und Gareth.

Das Buch hat mir gut gefallen und ich kann es jedem an Herz legen, der gerne Actionszenen liest. Allerdings empfehle ich bei diesem Buch dringend, den Klappentext vorher nicht zu lesen, weil sonst einfach zu viel Spannung verloren geht. Da ich die Protagonisten beide nicht sympathisch, die Story an sich aber gut fand, vergebe ich für dieses Buch 3 von 5 möglichen Büchern!

  

Lest fleißig, 
eure Sabrina




14. Januar 2018

Rezension zu „Pearl – Liebe macht sterblich“ von Julie Heiland

Nur die Liebe bringt Erlösung

© Fischer FJB Verlag

Titel: Pearl – Liebe macht sterblich
Autor: Julie Heiland
Seiten: 
Genre: Jugendbuch
gelesenes Format: HC

Klappentext:
„Die ungestillte Sehnsucht nach Liebe macht sie unsterblich. Aber alles, was sie will, ist endlich zu lieben. Zweihundert Jahre habe ich die Liebe gesucht, wollte sie mehr als alles andere – nie hat sie sich meiner erbarmt. Ich habe noch nie geliebt. Wurde noch nie geliebt.“
Pearl ist eine Suchende. Ihre Sehnsucht nach Liebe ist so groß, dass sie selbst im Tod keine Ruhe gefunden hat und zur Unsterblichkeit verdammt ist. Sie hat nur eine Möglichkeit, erlöst zu werden: sie muss die wahre, aufrichtige Liebe erfahren. Aber der, den sie endlich lieben kann, stellt sich als ihr größter Feind heraus. Wird er ihre Gefühle erwidern und sie befreien oder wird er ihr Schicksal auf ewig besiegeln?“ (Quelle: https://www.fischerverlage.de/buch/pearl_liebe_macht_sterblich/9783841440174 )

Auf dieses Buch bin ich damals bei Stöbern im Internet gestoßen. Ich fand das Cover auf direkt so wunderschön und mysteriös, dass es meine Neugierde sofort geweckt hat. Auch der Klappentext klang wirklich vielversprechend.
Die Storyidee, dass es unsterbliche Menschen gibt, die nur durch den Kuss der wahren Liebe sterblich werden fand ich echt super! Das war für mich eine wirklich neue Idee, auf deren Umsetzung ich nun sehr gespannt war.
Zu Beginn habe ich mich schnell in den wunderschönen Schreibstil der Autorin verliebt. Sie hat Venedig so wunderbar und detailliert beschrieben, dass die Stadt durch die Wörter beim Lesen zum Leben erweckt wurde. Die Autorin schaffte es mit ihren Worten eine einzigartige schöne Stimmung aus leichter Melancholie, Einsamkeit und ein bisschen Hoffnung zu kreieren, in der ich mich beim Lesen richtig fallen lassen konnte. 

Was dieser Schreibstil allerdings meiner Meinung nach auch mitbrachte war die Ruhe. Und die hat meiner Ansicht nach der Geschichte an sich einfach nicht gut getan. Die Geschichte war am Anfang ruhig und sacht und blieb es am Ende immer noch. Gerade die Figurenkonstellation mit den Suchenden, die nach der wahren Liebe suchen und den Jägern, die die Suchenden aufhalten wollen hätte ein großes Potential für jede Menge Action gebracht. Dieses Potential blieb leider bis zum Ende hin ungenutzt, sodass die Geschichte eine sehr romantische Richtung bekam. Es gibt sicher viele Leser, denen genau diese Stimmung zusagt. Ich bin da einfach vom Lesetyp her so ein Actionjunkie. Für mich kann in einem Buch am liebsten auf jeder Seite etwas passieren.
Kommen wir wieder zu etwas Positivem, und zwar der Protagonistin. Pearl ist eine Suchende und hat die Hoffnung auf den erlösenden Kuss noch nicht ganz aufgegeben. Ich fand sie als Charakter wirklich super, da ich ihr ihre Gefühlsschwankungen von ich will am liebsten sterben bis hin zu es gibt Hoffnung alle sehr authentisch fand. Ich habe richtig mit ihr mitgefiebert, vor allem als dann auch noch ein Jäger ins Spiel kommt, den sie interessanter findet als sie vielleicht sollte. Ob Pearl ihren erlösenden Kuss bekommt? Lest es selbst ;) 

 „Pearl – Liebe macht sterblich“ ist ein eher ruhiges und romantisch angehauchtes Buch, mit einer leicht melancholischen Stimmung, dass ich jedem empfehlen kann, der gerne eine etwas andere Liebesgeschichte lesen möchte. Ich vergebe für dieses Buch gute 3 von 5 möglichen Büchern!

  

Lest fleißig, 
eure Sabrina




12. Januar 2018

Rezension zu „Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic) – Band 1: Buchhaim“ von Walter Moers & Florian Biege

Ein Zamonien-Roman in Bildern

© Random House - Knaus Verlag

Titel: Die Stadt der Träumenden Bücher – Band 1: Buchhaim
Autor: Walter Moers & Florian Biege (Illustrator)
Seiten: 109
Genre: Graphic Novel
Reihe: Ja, Teil 1 von 2


gelesenes Format: HC

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal und dem Heyne fliegt Verlag zur Verfügung gestellt! Dafür ein <3- liches Dankeschön!


Klappentext:
„Buchhaim ist die „Stadt der Träumenden Bücher“, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. […]
Band 1, „Buchhaim“, erzählt, wie Hildegunst in die Stadt der Träumenden Bücher kommt, wie es ihn dort in die Katakomben verschlägt, wo Bücherjäger sein Leben bedrohen und er auf das geheimnisvolle Volk der Buchlinge trifft.“ (Quelle: https://www.randomhouse.de/Buch/Die-Stadt-der-Traeumenden-Buecher-(Comic)/Walter-Moers/Knaus/e409864.rhd )

Ich befinde mich gerade in einer „Walter Moers“ Phase, in der ich mich nun so langsam an seine Werke heranwage. Die originale Geschichte „Die Stadt der träumenden Bücher“ liegt allerdings noch auf meinem Sub. Ich habe mich schlichtweg nicht getraut, diese Bücher zu lesen, weil der Schreibstil von Moers so besonders und wortgewaltig ist, dass es mich beim ersten kurzen Reinlesen schon ein bisschen erschlagen hat und ich mir die Szenerien nicht so gut vorstellen konnte :D
Da kam für mich diese Graphic Novel zur Geschichte natürlich jetzt wie gerufen. Ich habe mich also dementsprechend riesig gefreut, als ich das Buch erhalten habe. Die Farben des Covers waren einfach unglaublich schön und haben meine Freude noch mehr ansteigen lassen.
Ich war direkt beim Auspacken von der guten und hochwertigen Qualität des Buches überrascht. Das Buch ist ein Hardcover in einem sehr großen Format. Es enthält eine Panorama-Klapptafel und am Ende einen ausführlichen Glossar mit Beschreibungen und Erklärungen zu Figuren und den Eigenheiten der Bücherstadt.
Den Glossar habe ich auch direkt vor Beginn des eigentlichen Lesens genutzt. So kam es, dass ich bei diesem Buch tatsächlich hinten angefangen habe, und mir erst einmal die ganzen Grundinfos geholt habe. Danach fühlte ich mich bereit und konnte so richtig in die Geschichte einsteigen.
Und ich war von Anfang an wirklich verzaubert und überwältigt. Der Illustrator Florian Biege hat es geschafft, mich mit seinen Bildern direkt in die Geschichte rund um den Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz hineinzuziehen. Die Szenarien waren alle mit tollen Farben und so vielen liebevollen Details ausgestattet, dass ich gar nicht genug von den Bildern bekommen konnte. Ich habe mir die Bilder oft sehr lange angesehen und war dabei einfach verzaubert von den Farbkompositionen und auch von der Geschichte. Die Beschreibungen und Sprechblasen fand ich dabei immer wirklich sehr passend. In ein bis zwei Sätzen wurde meiner Ansicht nach alles, was für das Verständnis der Handlung wichtig war, gesagt. Und das finde ich schon bei einem Originalwerk von knapp 500 Seiten eine echte Kunst.
Die Geschichte und der Verlauf der Handlung haben mir wirklich gut gefallen. Ich fand die Welt voller Bücher ebenso wie die ganzen individuellen und einzigartigen Figuren außergewöhnlich und einfach wunderbar. Ich hatte großen Spaß beim Lesen und werde mich jetzt definitiv bald auch an Originalgeschichte heranwagen. Angst davor habe ich keine mehr ;)
Der einzige Kritikpunkt den ich bei diesem Buch habe, ist der stolze Preis von 25€, gerade in Anbetracht dessen, dass man sich noch den 2. Teil der Graphic Novel zulegen muss, um zu wissen, wie die Geschichte am Ende ausgeht. 

Eine wirklich tolle Graphic Novel mit einer super interessanten Geschichte und wunderschönen Illustrationen! Ein Muss für alle Zamonien Fans! 
Da das Buch mir doch meines Erachtens nach etwas zu teuer ist vergebe 4 von 5 möglichen Büchern!
 

   

Lest fleißig, 
eure Sabrina






11. Januar 2018

Rezension zu „Der magische Elfenbund - Zarias Geheimnis“ von Victoria Hanley

Leider für mich keine gut durchdachte Geschichte

© Boje Verlag

Titel: Der magische Elfenbund - Zarias Geheimnis
Autor: Victoria Hanley
Seiten: 443
Genre: Fantasy, Jugendbuch
gelesenes Format: HC

Klappentext:
„Sehnsüchtig erwartet Zaria ihren 14. Geburtstag. Endlich wird sie ihren eigenen Zauberstab bekommen! Schnell wird klar, dass Zaria und ihre Freundin Leona keine gewöhnlichen Elfen sind. Beide sind mit ganz besonderen magischen Kräften gesegnet. Sie sind Violette - etwas, das es seit vielen Generationen nicht mehr gegeben hat. Von ihrer Mentorin Lily soll Zaria zu einer richtigen Elfe ausgebildet werden. Doch Lily will Zarias magischen Kräfte für ihre eigenen Zwecke nutzen. Nicht nur Zaria und Leona geraten bald in tödliche Gefahr!“ (Quelle: https://www.buecher.de/shop/fantasy/zarias-geheimnis-der-magische-elfenbund-bd-1/hanley-victoria/products_products/detail/prod_id/29611958/ )

Da ich seit längerer Zeit mal wieder Lust auf ein Buch hatte, in dem Elfen eine Rolle spielen, habe ich dieses Buch von meinem Sub befreit. Ich fand das der Klappentext nach einen wirklich spannenden Abenteuer klang. Auch das Cover wirkt so dynamisch, magisch und mysteriös.
Ich habe sehr gut in die Geschichte und die Welt der Elfen eingefunden. Besonders originell fand ich dabei immer die kurzen Informationstexte aus den „Chroniken“ vom Elfenland, das so etwas wie ein Lehrbuch für junge Elfen darstellt. Oft hatten die Informationen dann auch etwas mit dem folgenden Kapitel zu tun, sodass man zu Beginn eines Neuen immer sehr neugierig wurde. Die Kapitel waren alle immer recht kurz, sodass man gut beim Lesen voran kam. Auch der Schreibstil war zu Beginn der Geschichte sehr angenehm.
Wir lernen am Anfang Zaria, ein Elfenmädchen und ihre Freunde kennen, die nun das zauberfähige Alter erreicht haben. Zaria war mir eigentlich recht sympathisch, doch das hielt bei mir leider nicht so lange an.
Sehr oft tat sie Dinge, die für mich völlig unlogisch waren. Sie handelte nicht nur naiv, unreif und unüberlegt, sondern schlichtweg ohne für mich ersichtliche Gründe. Zumindest wurden mir ihre Gedankengänge überhaupt nicht klar.
Wo wir auch bei dem Punkt angelangt sind, warum mir das Buch leider nicht gefallen hat. Ich habe im Buch, so merkwürdig das vielleicht auch klingen mag, einfach die Geschichte an sich vermisst. Für mich gab es in dem Buch einfach keine stringente Handlung und keinen Handlungsfluss. Es wirkte für mich von Kapitel zu Kapitel immer mehr so, als waren einzelne Szenen einfach hintereinander geschrieben worden. Ohne irgendwelche erklärenden und logischen Übergänge. Als ich dachte „Okey, jetzt fragt sie bestimmt nach und lüftet ihr großes Familiengeheimnis“, geht sie plötzlich und macht was Bedeutungsloses! Das war für mich so unnachvollziehbar, dass ich mehrfach beim Lesen den Kopf geschüttelt habe. Ich konnte Zaria als Charakter leider so gar nicht nachvollziehen.
So kam es dann auch, dass sich das Buch für mich ab der Hälfte so dermaßen in die Länge gezogen hat und ich mich die letzten hundert Seiten wirklich durchkämpfen musste. Es kam für mich trotz Kampfszenen keine wirkliche Spannung auf.
Einen Pluspunkt hat die Geschichte allerdings für mich, und das waren die Charaktere von Zarias Freunden. Ich mochte besonders Leona und Meteor wirklich gerne. Leona war vorlaut und aufmüpfig, Meteor freundlich und einfach wie ein perfekter bester Freund. Ich fand die beiden wirklich authentisch und konnte ihnen deutlich mehr abgewinnen als Zaria.

Dieses Buch hat für mich sehr vielversprechend begonnen und dann leider sehr stark nachgelassen. Für mich war es einfach keine runde Geschichte, da es für mich einfach zu viele Handlungen gab, die ich so gar nicht nachvollziehen konnte. Für mich war das Buch leider nichts. Ich vergebe für den Schreibstil und die Grundidee an sich 2 von 5 möglichen Büchern! Schade :(

 
Lest fleißig, 

eure Sabrina