5. Dezember 2021

Adventskalendertürchen Nr. 5: Rezension zu „Morgentau – Die Auserwählte der Jahreszeiten“ von Jennifer Wolf

Dates mit den Jahreszeiten…


© Sabrina Klaus;
abgebildetes Buchcover
Carlsen Verlag
Titel: Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten
Autorin: Jennifer Wolf
Seiten: 272 Seiten
Genre: Jugendbuch, Fantasy
gelesenes Format: Taschenbuch
Band einer Reihe: Ja, Band 1

Klappentext:
„Die Erde liegt unter einer dicken Schneedecke, Eis und Kälte herrschen überall. Nur noch ein kleiner Landfleck ist bewohnbar, wo die Erdgöttin Gaia die letzten ahnungslosen Menschen angesiedelt hat. Hier lebt auch Maya Jasmine Morgentau, eine der göttlichen Hüterinnen. Alle hundert Jahre wird unter ihnen eine Auserwählte dazu bestimmt, das Gleichgewicht der Natur aufrechtzuerhalten. Sie darf die vier besonderen Söhne der Gaia kennenlernen, den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. Für einen muss sie sich entscheiden und sich ein Jahrhundert an ihn binden. Doch jeder der Söhne hat seine Stärken und Schwächen. Sollte Maya die Auserwählte werden, für wen würde sie ihr Leben hergeben?“ (Quelle: https://www.carlsen.de/taschenbuch/morgentau-die-auserwaehlte-der-jahreszeiten-buch-1/73704 )


*eine tolle Idee mit einer sehr gelungenen Umsetzung*

Ich denke nahezu jeder von euch hat in seiner Kindheit schon einmal das Kinderlied der Jahreszeiten gehört: „Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder. Der Frühling bringt Blumen, der Sommer den Klee. Der Herbst bringt die Trauben, der Winter den Schnee.“

Der Inhalt dieses Liedes wurde in „Morgentau“ aufgegriffen und auf eine magische und wundervolle Art verarbeitet. Denn in der Geschichte geht es im wahrsten Sinne des Wortes um die vier Jahreszeiten, die „personifiziert“ alle vier Söhne der Göttin Gaia sind und für die eine Partnerin gefunden werden soll. Diese Idee fand ich schon mega, auf Grundlage der typischen Merkmale der Jahreszeiten Figuren zu kreieren, die diese Merkmale in ihrem Charakter wiederspiegeln. Das hat die Autorin Jennifer Wolf wirklich ausgezeichnet hinbekommen. Ich mochte alle vier Söhne gerne, denn jeder von ihnen war sehr individuell und hatte seine Eigenarten, die den jeweiligen Charakter aber sehr authentisch gemacht hat.

Hier fand ich es ein bisschen schade, dass das Buch mit etwas über 270 Seiten sehr dünn, und damit schnell wegzulesen war. Für mich hätte es noch einen Tacken länger sein können, da ich gerne mehr Zeit mit den Figuren gehabt hätte, um sie noch besser kennen zu lernen und in ihre charakterlichen Strukturen entdecken zu können.

Auch diese leichten Bachelor Vibes, dass die Protagonistin Maja, eine göttliche Hüterin, erst alle vier Söhne kennen lernen und sich dann am Ende für einen entscheiden soll, haben mir ausgesprochen gut gefallen. Das hielt die Spannung durchgehend auf einem sehr hohen Level, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Der sehr angenehme und lockere, zugleich aber auch sehr atmosphärische Schreibstil haben diesen Sog nur noch verstärkt, sodass ich bis zur letzten Seite mit Maja gefiebert habe. Zwischendurch schien die Situation wirklich auswegslos zu sein. Und es blieb wirklich bis ganz zum Schluss offen, für wen sich Maja entscheiden würde. Natürlich hatte ich auch meinen Favoriten, was die Jungs angeht. Ob derjenige es am Ende dann auch geworden ist, verrate ich euch natürlich nicht, dass müsst ihr schon selbst lesen. Ich rate euch aber, haltet Taschentücher fürs Ende bereit, denn es wird ziemlich emotional. Mich hat das Ende jedenfalls sehr berührt.

Morgentau ist für mich ein sehr gelungener und wunderschöner Auftaktband einer tollen Reihe, der für mich die perfekte Mischung aus Gefühlen und Phantasie darstellt. Nevis und Maja sind beide einfach wundervolle Protagonisten, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe, und mit denen ich Hoffnung, Verzweiflung und geteilt habe. Ich hätte sie sehr gerne noch viel besser kennen gelernt, was aufgrund der Kürze der Geschichte aber leider nicht möglich war. Da müssen dann definitiv die nächsten Bände folgen ;)

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Herzen!

   

Lest fleißig,
eure Sabrina


4. Dezember 2021

Adventskalendertürchen Nr. 4: Rezension zu „Mitten im Dschungel“ von Katherine Rundell

Kannst du in der Wildnis überleben?


© Sabrina Klaus;
abgebildetes Buchcover
Carlsen Verlag
Titel: Mitten im Dschungel
Autorin: Katherine Rundell
Seiten: 304
Genre: Jugendbuch, Abenteuer
gelesenes Format: Hardcover
Band einer Reihe: Nein

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Carlsen Verlag zur Verfügung gestellt! Dafür ein <3- liches Dankeschön!


Klappentext:
„Mitten im Dschungel stürzt die kleine Propellermaschine ab und plötzlich sind Fred, Con, Lila und ihr kleiner Bruder Max auf sich allein gestellt. Wo sollen sie einen Unterschlupf und etwas zu essen finden. Und wie kommen sie aus diesem Urwald überhaupt wieder heraus? Immerhin ist ein Fluss in der Nähe und wilde Früchte, und Fred hat genug Abenteuerbücher gelesen, um ein Floß zu bauen. Aber ob das zum Überleben in der Wildnis reicht?“
(Quelle: https://www.carlsen.de/hardcover/mitten-im-dschungel/978-3-551-55480-2 )


*eine spannende Geschichte für jüngere Leser*

Bei diesem Buch ist mir direkt aufgefallen, wie gut der Titel und das Cover zusammen passen. Das finde ich gerade bei Kinderbüchern toll. Es schafft direkt schon beim Anschauen eine gewisse Atmosphäre, die den Einstieg in die Geschichte umso leichter macht.

Die Geschichte beginnt auch gleich ziemlich rasant, denn die vier Kinder Fred, Con, Lila und ihr kleiner Bruder Max stürzen mit einer Propellermaschine ab und müssen sich plötzlich ganz alleine ohne die Hilfe von Erwachsenen in einer komplett fremden Situation zurecht finden. Nur gut, dass Fred sich danke der vielen Abenteuerbücher, die er sehr gerne liest, mit Überlebenstechniken ein bisschen auskennt. Da sieht man mal wieder, wozu das Lesen mal gut sein kann. Auch die anderen Mitglieder der Gruppe bringen sich immer wieder ins Geschehen ein und geraten dabei nicht nur immer wieder in gefährliche Situationen, sondern zwischendurch auch mal aneinander.

Die Gruppe der Kinder war hier wirklich eine tolle Konstellation, da alle vier Kinder total verschieden waren und für ihr Alter sehr authentisch agiert haben, auch wenn manche Handlung in den Augen von mir als Erwachsene etwas unlogisch erschienen. Aber da es eine für Kinder entworfene Geschichte ist, habe ich mit kleinen Unstimmigkeiten kein Problem.

Was mich persönlich allerdings ein bisschen gestört hat, war das mir zwar alle Kinder gleichermaßen sympathisch waren, aber ich keine charakterliche Tiefe gespürt und eine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Ich hatte so das Gefühl, dass die Vier sich gegenseitig hatten und mich nicht gebraucht haben :D Ich denke dass sich junge Lesende noch um Längen besser in die bunte Gruppe der Kinder hineinversetzen können und die Verbindung da noch besser funktionieren wird.

Der Schreibstil ist die ganze Zeit über wunderbar locker und flüssig, sodass gerade die jüngere Zielgruppe, an die sich die Geschichte ja vorrangig richtet, sehr gut mitkommen kann. Die Beschreibungen der Orte, insbesondere die unterschiedlichen Szenen im Dschungel mit der exotischen Pflanzen- und Tierwelt sind für Kinder wirklich toll beschrieben. Es wird nicht zu viel drum herum geredet sondern alles ausreichend beschrieben um sich die alles sehr gut vorstellen zu können, ohne dass dadurch das Erzähltempo gedrosselt wird. Auch diese leichte innere Unruhe und Anspannung der vier kleinen Abenteurer kam beim Lesen gut rüber. Man fragte sich ständig, ob und wenn ja wie die Kinder es schaffen würden, aus dem grünen Dickicht irgendwie wieder nach Hause zu kommen. Es blieb bis zum Ende hin spannend, wie die Geschichte wohl ausgehen würde.


Diese Geschichte ist ein echtes Abenteuer, das Kindern ab 10 Jahren beim Lesen viel Freude bereiten wird. Sie tauchen ein in einen bunten aber durchaus auch gefährlichen Dschungel und erleben gemeinsam mit Fred, Con, Lila und Max viele brenzlige und spannende Momente. Ich kann dieses Buch jedem kleinen und auch etwas größeren Abenteurer empfehlen!

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

   

Lest fleißig,
eure Sabrina


3. Dezember 2021

Adventskalendertürchen Nr. 3: Rezension zu „The Run 1: Die Prüfung der Götter“ von Dana Müller-Braun

Mehr als nur ein einfaches Wettrennen…


© Sabrina Klaus;
abgebildetes Buchcover
Carlsen Verlag
Titel: The Run 1: Die Prüfung der Götter
Autorin: Dana Müller-Braun
Seiten: 400
Genre: Jugendbuch, Fantasy
gelesenes Format: Paperback
Band einer Reihe: Ja, Band 1

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Carlsen Verlag zur Verfügung gestellt! Dafür ein <3- liches Dankeschön!

Klappentext:
„Vier Götter wurden einst auf die Erde gesandt, um das Zeitalter der Menschen einzuläuten. Aus schwarzem Sand schufen sie das Reich des Kampfes. Aus goldenem Staub erwuchs die Weisheit. Aus roter Asche wurde der Tod geboren. Und aus blauem Eis das Leben. So die Legende, die noch heute Saris Schicksal bestimmt. Wie alle Achtzehnjährigen muss sie den gefährlichen Lauf durch die vier Reiche der Götter bestehen, bevor sie ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft werden kann. Dabei ist sie auf die Hilfe eines mächtigen Schattenbringers angewiesen, der ihr Herz ungewöhnlich tief berührt. Aber seine Treue gilt nicht ihr ...“ (Quelle: https://www.carlsen.de/softcover/run-1-die-prufung-der-gotter/978-3-551-58443-4)


*hier steckt einiges an Potential drin *

Der Klappentext von „The Run“ Band 1 hat mich direkt sehr neugierig gemacht, da ich Geschichten mit Wettkämpfen immer super spannend finde und jedes Mal neugierig auf die Umsetzung bin.

In dieser Geschichte begleiten wir die Protagonistin Sari bei ihrem Lauf der Götter durch ihre vier Reiche, um ein vollwertiges in der Gesellschaft zu werden. Dabei taucht der Lesende in eine wirklich imposante Welt ein. Das grundlegende Worldbuilding ist der Autorin hier wirklich ausgesprochen gut gelungen. Die Welt mit ihrer Kultur, ihrem Magiesystem und die verschiedenen Länder mit den unterschiedlichen Beschaffenheiten ist sehr komplex und detailliert ausgearbeitet, sodass ich beim Lesen gerade zu Beginn sehr beeindruckt von der Grundidee war. Durch einen sehr bildlichen Schreibstil konnte ich mir zunächst alles sehr gut vorstellen und mich schnell auf die Geschichte einlassen.

Die Protagonistin Sari gefiel mir als Charakter auch von Anfang an sehr gut, da sie auf mich sehr fürsorglich, verantwortungsbewusst und mutig aufgetreten ist. Das machte sie für mich zu einer starken und sehr sympathischen Person, die ich gerne auf ihrer Reise begleitet habe.

Womit ich allerdings schon bald meine Schwierigkeiten bekam, war das hohe Erzähltempo. Ich hatte so das Gefühl, dass die Autorin sehr viele wirklich tolle Ideen hatte, die alle auf einmal förmlich in diese Geschichte hinein gesprudelt sind.

Diese Ideen hatten für mich alle sehr großes Potential, welches sich in meinen Augen aber leider nicht wirklich entfalten konnte, da sich die Ideen alle überlagert haben. Ich mag es grundsätzlich sehr gerne, wenn die Handlung Schlag auf Schlag passiert und man immer wieder Neues erlebt. Hier waren es mir allerdings zu viele Ideenumsetzungen auf einmal, die allesamt um die größte Aufmerksamkeit gekämpft und sich gegenseitig übertrumpft haben.

Das hatte zur Folge, dass die Handlung für mich sehr wuselig und hektisch war, sodass ich die Handlung an sich gar nicht richtig verarbeiten und stückweit auch genießen konnte. Ich habe zeitweise einfach die Übersicht vor lauter Detailideen verloren. So habe ich beispielsweise die Parallelen aus der Geschichte aus den alten Schriften der Götter nicht auf die aktuelle Story in der Handlung übertragen konnte. Das hat mich stellenweise ziemlich verwirrt und aus dem Lesefluss gebracht. Hier hätte ich mir persönlich einen höheren Fokus auf einzelne gute Elemente gewünscht, da sie so noch besser zur Geltung gekommen wären.

Ansonsten war der Handlungsverlauf in meinen Augen aber sehr gelungen. Es gab jede Menge Spannung, viel Abwechslung, alleine schon durch die verschiedenen Landschaften und Herausforderungen und Prüfungen und auch die eine oder andere emotionale Szene.


The Run – die Prüfung der Götter ist für mich ein solider und lesenswerter Auftaktband, in dem auf jeden Fall noch viel Potential steckt. Die Geschichte überzeugt durchaus mit einem sehr starken Worldbuilding, einer wirklich interessanten Protagonistin und vielen spannenden Momenten. Das weitere Potential liegt auf jeden Fall in den wirklich zahlreichen bereits verarbeiteten Ideen, denen hoffentlich im 2. Band noch viel mehr Raum gegeben wird, damit sie auf den Lesenden wirken und der Geschichte einfach noch mehr Fokus und ein klareres Profil verleihen.

Ich vergebe 3 von 5 möglichen Herzen!

  

Lest fleißig,
eure Sabrina





2. Dezember 2021

Adventskalendertürchen Nr.2: Rezension zu „Fabula Magicae – Der Ruf der Bücherwelt“ von Aurelia L. Night

Folge dem Ruf der Bücherwelt…


© Sabrina Klaus;
abgebildetes Buchcover
Impress Carlsen Verlag
Titel: Fabula Magicae – Der Ruf der Bücherwelt
Autorin: Aurelia L. Night
Seiten: 336 Seiten
Genre: Fantasy, Romantasy, Jugendbuch
gelesenes Format: E- Book
Band einer Reihe: Ja, Band 1 

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise von Netgalley und insbesondere dem impress Carlsen Verlag zur Verfügung gestellt! Dafür ein <3- liches Dankeschön!

Klappentext:
„Für die 16-jährige Mia bricht eine Welt zusammen, als ihr geliebter Großvater plötzlich verstirbt. Doch als ihr sein Vermächtnis überreicht wird, ist sie sofort fasziniert: ein scheinbar uraltes Buch, von dem ein unwiderstehlicher Sog ausgeht, dem sie sich nicht entziehen kann. Als Mia es aufschlägt, geschieht das Unvorstellbare. Sie landet mitten in einer unbekannten Welt voller Magie. Umgeben von Nymphen, Nixen und Elfen, die ihr nach dem Leben trachten, beginnt für die junge Frau ein Kampf ums Überleben. Einziger Lichtblick ist der geheimnisvolle Jäger Liam, der ihr zur Seite steht und sie endlich wieder zum Lachen bringt…“(Quelle: https://www.carlsen.de/amazon-mobi/fabula-magicae-1-der-ruf-der-buecherwelt/104978 )


*ein phantastisch schöner Reihenauftakt*

Wenn ich jetzt nach dem Lesen über diese Geschichte nachdenke, kommt mir folgender Gedanke direkt als erstes in den Sinn: Diese Geschichte zeigt, wozu die Bücherwelt im Stande ist. Sie zieht Menschen in eine Welt voller Fantasie und grenzenloser Möglichkeiten. Voller Wunder und Überraschungen.

Mit wirklich guten Beschreibungen der Situationen und Orte, ohne zu sehr ins Detail zu gehen, hat die Autorin es geschafft, mir phantastische Bilder in meinen Kopf zu zaubern und meine Fantasie so zu beflügeln, dass ich mühelos in die Geschichte einzutauchen konnte. Der sehr lockere Schreibstil hatte auf mich zusätzlich eine totale Sogwirkung, sodass aus „nur mal eben Reinlesen“ schnell ein paar Lesestunden wurden.
Dabei war ich nicht nur total fasziniert von den ganzen verschiedenen Fabelwesen wie Elfen und Nixen und insbesondere dem geheimnisvollen Löwenadler (absolute Liebe auf den ersten Zeilen), sondern habe die beiden Protagonisten Mia und Liam auch direkt in mein Herz geschlossen.

Mia war mir als Charakter direkt sympathisch, weil sie so eine enge Bindung zu ihrem Großvater hatte und ich mich sehr gut mit ihr identifizieren konnte. Als Charakter fand ich sie einfach sehr authentisch und greifbar. Ich habe ihre Gedanken und Handlungen alle gut nachvollziehen können, gerade auch unter Berücksichtigung der absolut verrückten Situation, plötzlich in einem Buch gelandet zu sein, auf diverse magische Wesen zu treffen und um sein Leben kämpfen zu müssen.

Liam hingegen war eher eine geheimnisvolle Person, wo man direkt gespürt hat, dass er ein Geheimnis mit sich trägt.

Zusammen haben die beiden für mich ein tolles Team abgegeben, da sie sich ziemlich gut ergänzt haben. Die Verbindung zwischen ihnen war für mich insgesamt sehr schön zu verfolgen, da ein leichtes Knistern durchaus zu spüren war, die Autorin den Beiden aber ausreichend Zeit gegeben hat sich kennen zu lernen und auf eine realistische Entwicklung von Gefühlen Wert legte.

Der Handlungsverlauf ist eine gute Mischung aus Spannung und Romantik, wobei ich hier fand, dass die Szenen allesamt sehr schön zu lesen waren, aber doch recht oberflächlich geblieben sind. Hier hätte ich mir gewünscht, an der einen oder anderen Stelle noch tiefere Emotionen übermittelt zu spüren. Vielleicht kommt das in den Folgebänden noch stärker zu tragen. Zur Hand genommen werden sollte der Folgeband auf jeden Fall, alleine schon, weil die Geschichte mit einem Cliffhanger endet.

Fabula Magicae – Der Ruf der Bücherwelt ist ein sehr gelungener Auftaktband einer mehrteiligen Fantasyreihe. Wer dem Ruf dieser Welt folgt, wird in eine zauberhafte Welt voller magischer Wesen eintauchen und gemeinsam mit zwei tollen Protagonisten eine Geschichte voller Spannung und Romantik erleben.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Herzen!


Lest fleißig,
eure Sabrina




1. Dezember 2021

Adventskalendertürchen Nr. 1: Rezension zu „Disney – Twisted Tales: Elsas Suche (Die Eiskönigin)“ von Walt Disney, Jen Calonita

Irgendwie bekannt, und doch ganz anders…


© Sabrina Klaus;
abgebildetes Buchcover
Carlsen Verlag
Titel: Disney – Twisted Tales: Elsas Suche (Die Eiskönigin)
Autor*in: Walt Disney & Jen Calonita
Seiten: 320
Genre: Disney, Jugendbuch 
gelesenes Format: Hardcover
Band einer Reihe: alleinstehender Band der Twisted Tales Reihe

Klappentext:
„Nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern muss Prinzessin Elsa sich schneller in ihre Rolle als Königin von Arendelle fügen als gedacht. Und auf magische Weise gehen damit lang verschüttete Erinnerungen einher. Erinnerungen an ein ihr bekannt erscheinendes Mädchen. Wer ist dieses Mädchen, das ihr so schmerzhaft und innig vertraut vorkommt? Elsa macht sich auf die Suche nach ihr und beginnt eine gefährliche Reise, um einen schrecklichen Fluch zu lösen – und um zu finden, was ihr seit Jahren fehlt.“ (Quelle: https://www.carlsen.de/hardcover/disney-twisted-tales-elsas-suche-die-eiskonigin/978-3-551-28047-3 )

*ein interessanter Perspektivwechsel*

Bei diesem Buch war ich direkt vom ersten Moment an total verliebt in das tolle Cover. Es ist alles farblich perfekt abgestimmt: das Weiß und Blau, die Schneeflocken und Elsas Silhouette der Original Disney Figur. So ist das Cover direkt ein richtiger Eyecatcher und hat zugleich einen hohen Wiedererkennungswert, denn ich denke nahezu alle Disneyfans erkennen Elsa auf den ersten Blick an ihrem Zopf.

Vorab ist es noch wichtig zu erwähnen, dass ich beide Filme von Frozen – Die Eiskönigin gesehen habe, da ich so quasi ein gewisses Vorwissen zu den Charakteren und der Handlung mitbringe.

In dieser Twisted Tale Geschichte liegt der Twist darin, dass Elsa und Anna nicht zusammen aufwachsen und dass auch Elsas Fähigkeiten ihr selbst noch nicht bekannt sind. Dieser Twist war für mich sehr interessant und ich war gespannt, wie sich die Geschichte wohl von den Filmen unterscheiden würde. Mal einer der seltenen Fälle, wo der Film zuerst dagewesen ist und man nun ein zumindest grundlegend darauf basierendes Buch damit gewisser Weise vergleicht.

Der Einstieg in die Geschichte geschieht super unkompliziert, da der Schreibstil sehr einfach gehalten ist, wodurch sich das Buch sehr zügig und entspannt lesen ließ. Ich kann mir gut vorstellen, dass gerade auch die jüngeren Frozen Fans mit diesem Erzählstil gut zurecht kommen werden.

Man trifft direkt auf Anna und Elsa und kurz darauf auch auf alle anderen altbekannten Figuren, die auch die bekannten Charakterzüge aufweisen. Anna ist ein sehr quirliges, fröhliches und aufgewecktes Mädchen, Elsa ist eher ruhig und kontrolliert und Olaf wie immer ein Sonnenschein. Allerdings begegnet man den Figuren nun in anderen Zusammenhängen und Situationen wieder. Für mich war das stellenweise wirklich interessant, da ich überrascht war, dass die neu zusammengewürfelten Situationen erstaunlich gut miteinander harmoniert haben.

Die Handlung orientierte sich insgesamt aber erstaunlich stark an der Originalhandlung vom Disneyfilm Frozen, lediglich die Reihenfolge der Geschehnisse wurde verändert. Zum Teil waren die Szenen nahezu identisch mit denen im Film, was mich beim Lesen schon etwas irritiert hat. Hier hätte ich mir im Nachhinein einfach einen noch stärkeren Twist gewünscht, der vielleicht das Ende nicht so vorhersehbar macht. Denn so kommen definitiv zwar alle Anna und Elsa Fans auf ihre Kosten, große Überraschungen oder Aha Momente gab es allerdings nicht.

Mir machte es trotzdem großen Spaß, tiefer in die Charakterzüge von Elsa einzutauchen, da der Fokus der Geschichte bei ihr liegt. Ich fand es sehr spannend, sie als Figur besser kennen zu lernen.

Eine tolle Twisted Tale Geschichte, die ich allen Fans von Anna und Elsa sehr empfehlen kann. Es war wirklich schön, den Charakteren wieder zu begegnen und zu sehen, wie die Geschichte auch hätte verlaufen können. Auch wenn man weiß was kommt, oder vielleicht gerade deswegen, ist die Geschichte super unaufgeregt und bietet einfach ein total schönes Leseerlebnis.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

   

Lest fleißig,
eure Sabrina



30. November 2021

Ankündigung: Adventskalender 2021 - Carlsen Edition



Hallo ihr Lieben,

Wer mir auf Instagram folgt, hat es vielleicht schon mitbekommen:


Morgen startet mein Adventskalender in der Carlsen Edition!


Das heißt es wird jeden Tag auf meinem Blog und auf meinem Instagram Kanal @komm_mit_ins_buecherwunderland eine Vorstellung und Rezension zu einem Buch aus dem Carlsen Verlag @carlsenverlag geben. 
Es wird eine bunte Mischung sein aus neuen Büchern, echten Carlsen Klassikern und Schätzen aus dem @impressebooks Bereich.

Ich freue mich schon sehr auf die gemeinsame Adventszeit mit euch! 
Schaut bei mir auch gerne auf Instagram in meiner Story vorbei. Dort wird es ab morgen auch jeden Tag ein kleines Unpacking von meinem Bücher-Adventskalender geben. :) 

Bis dahin, lest fleißig und macht euch einen schönen Abend :)